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Titel
»Philosophie für Verdorbene. Essays über Pornografie «
Dave Monroe (Hrsg.) "Die Aussichten sind nicht immer rosig, aber eins steht fest: Klischees wie der Klempner funktionieren immer."
PRINZ Die einen lieben sie, die anderen verabscheuen sie, aber eins steht fest: Pornografie ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon die ersten Menschen malten pornografische Bilder auf ihre Höhlenwände, lange bevor das Metier bei den alten Griechen und Römern florierte. In Zeiten von Web 2.0 und digitalem Film hat die Pornografie nun die schäbigen Kinos hinter sich gelassen und ist nur eine Google-Suche weit entfernt. Doch es bleiben viele Fragen offen: Haben Pornodarsteller ein schlechteres Leben als Büroangestellte? Ruinieren Pornos unser Liebesleben? Wo hört Erotik auf und wo fängt die Pornografie an? Warum mögen wir Pornos? Ist es in Ordnung, dass wir Pornos mögen? Und wo liegt eigentlich das Problem mit den Pornos? Die kontroverse Debatte um Pornografie wurde bisher meist in akademischen und feministischen Zirkeln geführt. Die anregende Essaysammlung PHILOSOPHIE FÜR VERDORBENE holt sie nun auf den Boden der Tatsachen zurück. Philosophen, Psychologen, Branchenkenner und Akteure kommen hier zu Wort und sprechen auch abseitige und neue Phänomene an. Virtueller Sex, celebrity tapes, S&M, die Auswirkung der neuen Technologien auf Pornografie sind nur einige davon. PHILOSOPHIE FÜR VERDORBENE ist eine provozierende Einladung zu ein paar verführerischen Gedankenspielen. "In flüssig geschriebenen Essays untersuchen Wissenschaftler, Pornokritiker und eine Domina, wie sich Pornokonsum auf Sex- und Liebesbeziehungen von heute und morgen auswirkt. Die Aussichten sind nicht immer rosig, aber eins steht fest: Klischees wie der Klempner funktionieren immer." PRINZ » Leseprobe |
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