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Titel
Aus dem Amerikanischen von Yamin von Rauch 242 Seiten, 18 Abb., geb. Euro €19,90 ISBN 978-3-8077-1062-4 Erschienen April 2010
»Blue – Joni Mitchells autobiografische Phase«
Michelle Mercer Joni Mitchell gilt vielen als herausragende Künstlerin des späten 20. Jahrhunderts, Kritiker wie Kollegen verehren sie als begnadete Songwriterin und virtuose Komponistin. Ihre Songs, in denen sie radikal ihre Gefühlswelt offenlegte, wurden zum Soundtrack für Generationen Heranwachsender.
In BLUE untersucht die Musikjournalistin Michelle Mercer Mitchells Schaffen der Jahre 1970 bis 1976, von ihrem autobiografischen Album Blue bis zu ihrem Meisterwerk Hejira. In dieser Zeit floh sie aus Laurel Canyon in die griechische Hippiekommune Matala, ging kurz danach auf Reisen, gründete eine Jazzrock-Band, wendete sich sozialen Themen zu und kehrte schließlich wieder zu persönlicheren Stücken zurück. Mercer vollzieht diese innere und äußere Reise nach. Sie verbindet Biografie, Reportage, Literaturkritik und Interviews zu einer spannenden Erzählung und zeigt, dass Mitchell mit Bob Dylan und Leonard Cohen zu den großen Literaten der Popmusik gehört. BLUE ist das sensible Porträt einer ungewöhnlichen Künstlerin. Das Buch basiert auf ausführlichen Interviews mit Joni Mitchell und enthält bisher unveröffentlichte Fotos sowie zahlreiche Ausführungen der Musikerin über ihre künstlerischen Ursprünge. „Ich brachte einfach mehr Details in die Poplyrics, indem ich etwa einer Phrase wie 'I feel blue' einen spezifischeren, metaphorischen Charakter verlieh und die Musik wirklich traurig klingen ließ. Ich benutze meine Akkorde dazu, etwas zu hinterfragen. Und ich wollte den amerikanischen Popsong zum Kunstlied weiterentwickeln." Joni Mitchell „Männliche Rock-Ikonen, die für die Sehnsüchte und Hoffnungen ihrer Generation stehen, gibt es viele – unter den lebenden Frauen ist (...) Joni Mitchell die Königin ihrer Zeit...Ein kompetent sachliches, wie auch persönlich emotionales Buch." InfoRadio „Im Gegensatz zu den meisten Starbiografien liest sich BLUE wie eine Sammlung kultureller Essays. Mercer spricht Nuancen Mitchells Kunst an, denen bisher noch nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Dies jedoch ohne sie zu vergöttern. Mitchell wird als eine komplizierte Frau enthüllt, die ihre Beliebtheit gleichzeitig als Fluch und Notwendigkeit sieht.“ Los Angeles Times |
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