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Informationen Verlag | Presse
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Titel
Lehmkuhl_u1_rz
168 Seiten, 10 Abbildungen, geb.
Euro € 16,90
ISBN 978-3-8077-1048-8
Erschienen June 2009
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»Coolness. Über Miles Davis«
  Tobias Lehmkuhl

Ob Brooks-Brothers-Anzüge in den Vierzigern, Rüschenhemden in den Sechzigern oder, in den achtziger Jahren, Sonnenbrillen wie riesige Facettenaugen – Miles Davis war in Stilfragen immer ganz vorne mit dabei. Wenn er die cool pose vielleicht auch nicht erfunden hat, wenn es auch vor seiner Zeit schon verwandte „Verhaltenslehren der Kälte“ gab, so hat Miles Davis doch maßgeblichen Anteil an ihrer Weiterentwicklung gehabt. Der einflussreichste Musiker der Jazzgeschichte ist er ohnehin – nicht zuletzt dadurch, dass er mit seiner Platte Birth of the Cool dem Cool Jazz einen Namen gegeben hat.
Erst im Spannungsverhältnis von Stärke und Schwäche, von Hitze und Kälte, Strenge und Zärtlichkeit entsteht Coolness. Nirgends zeigt sich das besser als in Miles Davis’ Musik: seine Trompete kann klingen wie geeist, sein Ton klar und fest, frei von Vibrato, mitunter scharf und durchdringend. Zugleich aber spielt er die zartesten Melodien, bläst er Balladen so rein und schlicht, dass einem die Tränen kommen. Diese Momente, musikalische wie biografische, betrachtet der Essay von Tobias Lehmkuhl genauer. Er erkundet, wie sich die cool pose in Davis´ Freundschaften und Feindschaften, seinen Liebesbeziehungen, Vorlieben und Abneigungen, in seinen politischen und ästhetischen Anschauungen, seiner Art aufzutreten und aufzuspielen, abzeichnete.

„Es macht wirklich großen Spaß, dieses liebevolle und empathische Buch zu lesen - selbst wenn man sich bislang nie groß mit Miles Davis beschäftigt haben sollte - danach wird man es tun."
Renée Zucker, rbb Inforadio

„Ein Entree in die Welt von Miles Davis, das das Interesse an einer tiefgründigen Beschäftigung mit diesem genialen und coolsten aller coolen Jazzmusiker und vor allem mit seiner Musik weckt!"
kulturradio

„Ein lesenswertes und kulturgeschichtlich reflektiertes Buch über den emotionalen Stil der Coolness"
Frankfurter Rundschau Online

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