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Titel
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Aus dem Englischen von Thomas Laugstien Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
Erschienen August 2005
»Konsumrebellen - Der Mythos der Gegenkultur«
  Joseph Heath, Andrew Potter

Lehnen Sie die Konsumkultur ab? Den ganzen Verpackungskram, den Reklamerummel? Eine Modeindustrie, die Jagd auf Ihre Kinder macht, mit dem Ergebnis, dass außer Klamotten von Replay und Schuhen von Nike nichts mehr in die Tüte kommt? Willkommen im Club. Denn selbst in knappen Zeiten gehört in Deutschland eine konsumkritische Haltung fast schon zum guten Ton. Mit einer paradoxen Konsequenz: Versandhäuser, die sich von der industriellen Massenfertigung abwenden und nur teure Design-Produkte vertreiben - die so genannten »guten Dinge« -, florieren. Filme wie 'American Beauty' oder 'Fight Club', die sich gegen die Entfremdung des modernen Menschen in der Warenwelt wenden, machen Kasse; und Gesellschafts-Kritiken wie Naomi Kleins 'No Logo' halten sich monatelang in den Bestsellerlisten. Offenbar funktioniert der Kapitalismus bestens und stellt sich auch noch auf die Nachfrage nach konsumkritischen Produkten ein. Aber wie können so viele Menschen das Konsumdenken ablehnen und trotzdem an einer Konsumgesellschaft teilnehmen?
Dieser Frage sind die Autoren in ihrem witzigen und schnellen Buch über Gegenkultur und Scheinrebellion nachgegangen, in dem es genauso um große Offroad-Autos und schicke Lofts geht wie um Baudrillard und Douglas Adams, Star Trek und Sigmund Freud.

"Solche Bücher sind einfach wunderbar ... man kann damit den Leuten auf den Kopf hauen und sagen: Seht Ihr? Ich hatte Recht!"
Eye Weekly

"'Konsumrebellen' ist ein theoretischer Doppelschlag: Kulturgeschichte und Polemik. Heath und Potter dozieren nicht, sie erzählen witzig und schlagfertig, mit detektivischem Spürsinn."
Der Tagesspiegel

"Ein streitlustiges Buch."
Kölner Stadt-Anzeiger

"In höchst unterhaltsamen historischen Exkursen verfolgen die Autoren die Ursprünge der Gegenkultur von Rousseau über Freud und Marcuse bis zu Jean Baudrillard. Ohne falschen Respekt vor Geistesgrößen stellen sie Theorien, die inzwischen zum Common Sense gehören, in Frage."
Die Welt

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