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Titel
Roman Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar. 260 Seiten, geb. Erschienen October 2001
»Ich habe einfach Glück«
Alexa Henning von Lange ************************************************
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2002! Bestes Jugendbuch! ************************************************ Die Techno-Partykultur der 90er Jahre hat sie in ihrem Bestseller "Relax" beschrieben, das Psychogramm eines Jugendlichen in "Ich bin´s" vorgestellt. In ihrem neuen Roman "Ich habe einfach Glück" führt Alexa Hennig von Lange uns dahin zurück, woher alle ihre Protagonisten kommen: in die deutsche Familie. Lelle und Cotsch heißen die beiden Mädchen von 15 und 16einhalb Jahren, die es zu Hause in der Siedlung aushalten müssen. Mama sorgt sich sehr um die beiden Schwestern, die auf diese Fürsorge gern verzichten würden. Dann würde Lelle wahrscheinlich auch wieder essen. Papa Berni gießt im Büro seine Pflanzen und liest den Brief nicht, den Cotsch ihm vor zwei Jahren geschrieben hat - über sie und ihn und die ganze Familie. »Papa ist ein Arschloch!« sagt Cotsch. Lelle ist da diplomatischer. Mama rennt mit ihren Problemen zu ihrer Nachbarin Rita. Cotsch sagt, die beiden haben ein intimes Verhältnis, und findet das eklig. Aber zum Glück für Lelle gibt es Arthur, der wie einst Pippi Langstrumpf allein in dem Haus nebenan wohnt. Nur ist seine Mutter nicht Negerhäuptling, sondern an Krebs gestorben, nachdem ihr Mann, ein Polizist, sich erschossen hatte. Arthur fährt Moped und ist sehr, sehr dünn. Auch sieht er immer etwas ungewaschen aus, und Lelles Eltern halten ihn für einen Stricher. Aber was bedeutet schon, was Eltern sagen, wenn es wirklich »der allerletzte Müll ist, den man seit dem Urknall gehört hat«. Jedenfalls findet Lelle Arthur »irgendwie süß«. Alexa Hennig von Lange läßt die Leser in die Abgründe der Pubertät und der deutschen Familie blicken. Sarkastisch, klug und sehr komisch. "Grandios übertrieben, herrlich komisch und eine intelligente Analyse kleinfamiliärer Verhältnisse." Brigitte Young Miss "Vater putzt mechanisch Schuhe, Mutter ersehnt einen Herzinfarkt, die Schwester will sich umbringen. Die verrückte Familie ist zum Brüllen komisch!" Max "Alexa Hennig von Lange erzählt in ihrem dritten Roman eine turbulente Familiengeschichte, die mit ihren schnellen Dialogen wie ein Filmdrehbuch angelegt ist. Der Inhalt ist bestürzend und tieftraurig, doch die rotzfreche Sprache machen den Text zu einer Komödie." Facts "Alexa Hennig von Lange gelingt es, die Pubertät samt Pickeln, Magersucht und Sehnsucht nach Liebe wieder aufleben zu lassen." Norddeutscher Rundfunk "Die Autorin hat sich fortbewegt von Jugendslang und Turnschuhsammeln, blickt stattdessen hinter die Fassade einer "anständigen" Durchschnittsfamilie. Und - Überraschung - sie ist komisch. "Nach fünf im Urwald" zwischen Buchdeckeln, wenn man so will." Allegra "Eine der schauerlich-erschreckensten Familiengeschichten, die den Buchmarkt bevölkern." Göttinger Tageblatt "Alexa Hennig von Lange seziert auf das genaueste die Unzulänglichkeiten und Banalitäten einer kleinbürgerlichen Erwachsenenclique, enthüllt die unerfüllten Bedürfnisse von Menschen, die verlernt haben, den Rückwärtsgang einzulegen." Mephisto "Mit Hilfe der flapsigen Sprache, die treffend den Stil einer 15-jährigen wiedergibt, gelingt es Hennig von Lange erstaunlich gut, die (zuweilen schaurig-tragischen) Geschehnisse so zu überzeichnen, dass sie wieder komisch werden." Ultimo "Genau das macht das Buch so bezaubernd - das permanente Schwanken zwischen Komik und Tragik, Glück und Elend, Liebe und Hass. Ein schockierend wahres Buch über Pubertät und Gefühle - und über Eltern, die ihre fast erwachsenen Kinder nicht verstehen. Unbedingt lesen!" Stadtblatt Osnabrück |
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