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Titel
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar. 85 Seiten, 30 Abb., geb. Erschienen August 2002
»Lelle«
Alexa Henning von Lange Wir sind zurück in der Siedlung bei Lelle und Cotsch und Mama und Papa, bei diesen zwei Mädchen und ihren Eltern aus "Ich habe einfach Glück" (nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2002) von Alexa Hennig von Lange. Zurück in der ganz normalen kleinen deutschen Familie.
Diesmal sind Lelle und Cotsch noch kleiner. Vier oder fünf oder sechs vielleicht. Mama bringt ins Bett. Papa putzt im Keller Schuhe. Mama und Papa müssen ins Geschäft, und die Elke soll auf Lelle und Cotsch aufpassen. Aber Elke stopft die Decke viel zu fest um Lelle herum, so daß Lelle sehr stark schwitzen muß. Wäre Mama nicht gekommen, wäre Lelle todsicher erstickt. Die Elke darf nicht wieder kommen wegen der Decke, die kennt sich eben nicht so gut aus mit kleinen Kindern. Dafür muß Lelle nun zu Frau Witte, das ist eine Frau für Kinder, deren Eltern viel arbeiten. Da muß Lelle Mittagsschlaf halten und deshalb weinen. »Mama wird auch weinen, wenn ich eines Tages tot auf dem Boden liege.« Nachts kommen Fresserwesen zu Lelle und wollen sie beißen. »Weißt du noch, wie dich die Frau beim Einkaufen klauen wollte?« Und Herr Rittmeier aus dem Geschäft von Mama und Papa schenkt Lelle den allerersten BH, weiße Spitze mit einer rosa Blume dran, toll nicht? "Lelle" ist in 22 Miniaturen geschrieben, gestochen klaren Erinnerungen aus dem Kinderalltag. Alexa Hennig von Lange schildert in gekonnt banalem Stil und mit schwarzer Komik abgrundtiefe Alltäglichkeiten und monströse Nebensächlichkeiten. Popliteratin? Ja, da war doch mal was ... Das Buch erscheint in einer reich bebilderten Ausgabe mit (sehr frühen) Zeichnungen der Autorin. "Das einstige 'Spice Girl der deutschen Literatur' (Die Zeit) hat nach 'Ich habe einfach Glück', einem einfühlsamen Roman über die Nöte der Pubertät, ein Kinderbuch geschrieben. Wieder ist Lelle die Heldin, diesmal allerdings zehn Jahre jünger. Illlustriert sind die 22 gut beobachteten Miniaturen über den Kinderalltag mit wertvollen Erinnerungsstücken der Autorin: ihren eigenen ersten Zeichenversuchen." Gala "Alexa Hennig von Langes Erzählung 'Lelle', die wie eine aneinander gelegte Reihe von Polaroids erscheint ... Schnappschüsse eben, die das Leben da einfangen, wo es stattfindet, und deshalb länger in Erinnerung bleiben als so manche literarisch durchgestylte Familiengeschichte." Die Zeit "Lelle sagt einmal:'Ich mache die Menschen glücklich, denke ich.' So ist es." Facts "Gekonnt lakonisch beschreibt Alexa Hennig von Lange die alltäglichen Abgründe und monströsen Nebensächlichkeiten der irrlichternden Kinder unserer Gegenwart." Landshuter Zeitung "'Lelle' ist nicht nur für Kinder, sondern auch für alle, die Kinder verstehen möchten - oder es zumindest versuchen. Es lohnt daher, sich das Buch auszuleihen, wenn man es der kleinen Cousine schenkt." Juckreiz "Ungewohnt sacht versetzt sich Alexa Hennig von Lange in die Welt des kleinen Mädchens, in der man über fünf fehlende Gummibärchen abgrundtief traurig sein kann - und fünf Minuten später so glücklich wie vielleicht nie mehr." Stuttgarter Nachrichten "Liebe auf den ersten Blick. Manche Bücher braucht man nur anzusehen, dann weiß man - das werden Freunde für's Leben. Dies ist so ein Buch. Das Allerschönste an diesem Buch sind die frühen Zeichnungen der Autorin selber." Stadtblatt "In knappen, prägnanten Sätzen beschreibt Alexa Hennig von Lange Szenen einer Kindheit: 22 humorvolle und sinnliche Skizzen kindlicher Freude und Ängste. ... Auf dass diese Quelle noch lange weiter sprudelt und große und kleine Leser mit gut geschriebenen Texten beglückt." NDR 1 Niedersachsen "Bezaubernd detailreich beschriebene 25 Miniaturen, schwankend zwischen liebenswert und ätzend, durchlebt der Leser Lelles und seine eigene Kindheit." Hamburger Morgenpost "Von Lange präsentiert in ihrem Kinderbuch 'Lelle' Momentaufnahmen: originell, sympathisch, humorvoll und mitunter entwaffnend ehrlich. Der Kindermund gibt Beobachtungen wieder, Wünsche und Fantasien und wird die Leser mit seiner Natürlichkeit faszinieren." General-Anzeiger » Leseprobe |
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