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Titel
Aus dem Spanischen von Susanna Mende Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar. 214 Seiten, geb. Euro 5,90 ISBN 978-3-8077-0142-4 Erschienen February 2003
»Überall Blut«
Rafael Reig "Ein Erzählorkan. Ein Meisterwerk!" Überall Blut von Rafael Reig.
Dieser Thriller hat die spanische Literaturszne aufgemischt. Als er völlig überraschend 2003 für den altehrwürdigen und honorigen "Premio Hernandez" (der spanische Booker-Preis) nominiert wurde ("Bester Roman des Jahres"), hoben die von "außerhalb des literarischen Schulhofs der Literaturbeilagen" (R.R.) dezent ihre Augenbrauen, glaubten die anderen, einen die Schallmauer durchrasenden Crime Noir, einen Woody Allen im Geschwindigkeitsrausch bei der Neuverfilmung von "Blade Runner" vor sich zu haben. Das Magazin Resena fühlte sich in "einen Erzählorkan" versetzt, Literaturas: "Eine der angenehmsten Überraschungen des Jahres." Resena prognostizierte: Dieses Buch wird "als Vorreiter in die Annalen des Romans des 21. Jahrhunderts eingehen". Die literarischen Sittenwächter waren geschlagen: "Dieses Buch versöhnt uns mit den Autoren unserer Zeit" (Qué leer). "Ein - wirklich - schneller - Chandler", mailten die Bücher-Scouts von R&B eilig nach Hause, als sie das Original-Manuskript ("eine unglaubliche Überraschung", El Mundo) in den Händen hielten. Der Roman ist schnell, geistreich, sexy: von Seite zu Seite, bis zum letzten Tropfen Blut. Für seinen Autor eine explosive Mixtur "aus Black Novel, Science Fiction, Western und erotischer Literatur". Madrid, in naher Zukunft: Die Ölreserven gehen zur Neige, Telefongesellschaften finanzieren genetische Experimente. Als die Kommunisten die Wahlen gewinnen, besetzen die Amis das Land, Englisch soll Amtssprache werden. Mittendrin: Leonardo, der seine davongelaufene Tochter Lovy unbedingt ohne die Polizei finden will ("Sie ist kein Junkie, sie hat damit aufgehört"); der städtische Angestellte Al Carjaval, der seine Frau Carolina verdächtigt, an verbotenen Sex-Spielen teilzunehmen. Und Carlos Clot, Privat-Detektiv, der (wenn er nicht gerade Schach spielt oder Alkohol missbraucht) alles für seine Klienten tun würde: "Ich wusste nicht, sollte ich ihn umarmen oder ihm eine Kugel verpassen." Als der Schriftsteller Phil Sparks ihn um einen Gefallen bittet ("dafür werde ich bezahlt"), gerät Carlos Clot erst an die 20-jährige Mabel, dann zwischen alle Stühle und entdeckt schließlich eine gewaltige Verschwörung ... "Mehr kann man auf weniger Seiten nicht geben", entschied aufgewühlt Rosa Mora von El País. "Einer der unterhaltsamsten und provokativsten Romane der letzten Jahre" (El País). "Ein Meisterwerk der Intelligenz und Effekte, mit einem ungewöhnlichen Gespür für Humor ... Erfrischend" (El Mundo). » Leseprobe |
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