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Titel
U1-archaeop
Aus dem Amerikanischen von Bernd Rullkötter
304 Seiten, 40 Abb., geb.
Euro 5,90
ISBN 978-3-8077-0139-4
Erschienen February 2003
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» Die Archaeopteryx-Saga«
  Paul Chambers

Die skandalträchtige Geschichte des rätselhaftesten Fossilfundes aller Zeiten. Seit seiner Entdeckung 1861 hat der Urvogel, Archaeopteryx genannt, für mehr Verwirrung und Streit gesorgt als jedes andere Symbol der Wissenschaft. War er ein komischer Vogel? Oder ein Dinosaurier mit Federn? Stammten die Vögel von den Sauriern ab, und war der Archaeopteryx der lang gesuchte Beweis für Darwins These zur Entstehung der Arten?

Der Arbeiter, der 1861 in einem bayerischen Steinbruch ein versteinertes Skelett fand, konnte nicht ahnen, welches Aufsehen seine Entdeckung machen würde. Er überließ den Fund einem Arzt, der ihn dafür ein paar Mal kostenlos behandelte. Schon wenig später rissen sich Museen von München bis London um das rätselhafte Fossil mit dem eigentümlichen Mix aus Dinosaurier- und Vogelmerkmalen.

Der Urvogel rief Kapitalisten und Sensationsjournalisten auf den Plan und brachte ehrwürdige Gelehrte um Ruf und Vermögen und manchmal auch um den Verstand. Er musste für Dutzende von Theorien herhalten, er wurde eingesetzt, um Streit vom Zaun zu brechen, Reputationen zu schmälern, Ehrgeiz zu befriedigen und Nationalismus zu fördern. Die Auseinandersetzungen um die Bedeutung des Archaeopteryx erreichten nie geahnte Dimensionen.

"In seinem spannenden Buch erzählt Paul Chambers dieses packende Stück Wissenschaftsgeschichte mit beispielhaftem Tempo und großer Anschaulichkeit" (Daily Telegraph).

Er beschreibt, wie der Urvogel die Fachwelt bis heute fasziniert und entzweit. "Chambers erzählt wunderbare Geschichten über Aufschneidereien, Intrigen, amerikanische Abenteurer, chinesische Fossilforscher und mutmaßliche Riesenhoden aus Stein" (Independent), über Ehrgeiz, Geldgier und Sensationslust. Er zeigt, dass der Umgang mit Fossilien alles andere als eine knochentrockene Angelegenheit ist.

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