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Titel
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Aus dem Amerikanischen von Harry Rowohlt Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar.
544 Seiten, geb.
Erschienen October 2002
»Rückkehr nach Killoyle«
  Roger Boylan

Neue Geschichten aus Killoyle, dieser zwar nicht real existierenden (egal!), literarischen (eben!), erfundenen (wie denn sonst?) und unglaublichen Ereignissen ausgesetzten irischen Kleinstadt und ihrer Bewohner.
Da ist Mick McCreek, »a man's man«, ein echter Mann. Er wird als Auto-Testfahrer gefeuert, als er einen Fußgänger an der Ampel überfährt. Wie man sich denken kann, führt dies zu Komplikationen. Doch Mick wäre nicht Mick, wenn er am Ende - nach einer langen Reise durch Schlafzimmer, Pubs und neue Jobs - nicht beinahe nüchtern wäre und schon wieder auf der Gewinnerstraße.
Micks Nachbar Anil Swain, ein Inder, versucht unterdessen das indische Restaurant, in dem er kellnert, kurzerhand und nicht ganz legal zu übernehmen. Diese übermütige Gaunerei bringt ihn ins Gefängnis, aber mit Hilfe des Teams »O'Mallets père and fils« kommt er genauso schnell auch wieder raus. Der Preis: Er muß einen bis oben hin mit Waffen vollgeladenen Lastwagen für sie fahren. Denn die O'Mallets, halb Rechtsberater und halb IRA-Strohmänner, langweilen sich und haben beschlossen, ein kleines Ding mit dem ihnen anvertrauten Waffen-Geheimlager zu drehen. Nur war dieser Vorrat ursprünglich für die harten Jungs im Norden gedacht. Und schon wimmelt es von Terroristen und Soldaten, und Anil ist mittendrin ...
Milo Rogers, der Dichter, Hotelier und Held aus Killoyle, taucht als Fußnoten-Kommentator wieder auf. Zum Ende seines Cotextes liefert er uns großzügigerweise seine eigene Zusammenfassung der rasanten Geschehnisse in fast epischen Versen.
Eine witzige, chaotische und unglaubliche Geschichte, die wieder von Sex, Gott, Alkohol und Irland handelt (was will man mehr von einem Buch?) - auf deutsch gekonnt zur Perfektion getrieben von Harry Rowohlt (wem sonst?).

"Bierernsthaftigkeit ist Roger Boylan genauso fremd wie seinem Übersetzer Harry Rowohlt, der sich lustvoll auf dieses Panoptikum der Skurrilitäten gestürzt hat."
Schweizer Illustrierte

"Roger Boylan schrieb eine Fortsetzung, "Rückkehr nach Killoyle", ich fand sie fast noch besser als den 1. Band der Trilogie und übersetzte von September 2001 bis September 2002 an ihr herum. Bei diesem intrikaten Englisch brauchte ich pro Seite durchschnittlich zwei Stunden, und wenn ich mein tägliches Pensum von fünf Seiten geschafft hatte, hatte ich tatsächlich 10 Stunden nichts anderes gemacht und blickte in die Welt wie zwei Spiegeleier mit Spinat und Kartoffelbrei. Aber irgendwann erschien es doch und ist gerade nebbich mein Lieblingsbuch, weshalb ich es auch ohne Skrupel empfehle, anstatt den Belesenen zu mimen und irgendetwas von der Konkurrenz zu rühmen."
Harry Rowohlt




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