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Titel
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar. Erschienen April 1982
»Lächeln bitte!«
Jean Rhys Um 1890 kam Ella Gwendolen Rees Williams, die später noch viele andere Namen tragen sollte, bevor sie als Jean Rhys berühmt wurde, als Tochter eines walisischen Arztes und einer weißen Kreolin zur Welt. Ihr Geburtsort ist Roseau, die Hauptstadt der karibischen Insel Dominica.
Im ersten Teil ihrer Erinnerung beschreibt sie unter dem Titeln "Lächeln, bitte" noch einmal die betörend schöne tropische Welt ihrer Kindheit, erzählt von der Klosterschule, vom Karneval, von den verwunschenen Sommerhäusern in den Bergen, berichtet von ihren Ängsten und ihrer Einsamkeit. Der zweite Teil der Autobiographie, der den Titel trägt "Allmählich wurde es kälter", beginnt mit der Überfahrt nach England, dem Land ihrer Sehnsucht, das sie so bitter enttäuschen wird. Für kurze Zeit besucht sie eine Schauspielschule in London, um dann als Revuetänzerin die Provinz zu bereisen - endlose Eisenbahnfahrten, billige Pensionen, aufgewärmtes Essen, ewiger Geldmangel und ständige Kleidersorgen. Die erste Liebesaffäre endet damit, daß sie verlassen wird; von nun an, so schreibt sie, wird die Traurigkeit zu einem Teil ihrer selbst. 1919 geht sie weg aus England, entschlossen, nie wieder einen Fuß dorthin zu setzen. Holland, Paris und Wien sind ihre nächsten Stationen. Im Jahre 1923 brechen die Erinnerungen ab: kurz bevor Jean Rhys den Mann kennenlernt, der ihr Geliebter und Förderer wird - den englischen Literaten Ford Maddox Ford, Freund von Joseph Conrad und Entdecker von D.H.Lawrence. Ein fragmentarisches Tagebuch aus den 40er Jahren - eine Art Selbstverhör - und ein Nachwort von Diana Athills, der langjährigen Lektorin von Jean Rhys, das vor allem die Entstehung der Autobiographie dokumentiert, beschließen den Band, dem eine Übersicht über die wichtigsten Lebensdaten der Autorin und eine Bibliographie beigegeben sind. |
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