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Titel
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar. Erschienen April 1982
»Mann und Maus«
Jörg Fauser In diesem Buch hat Fauser Erzählungen aus sieben Jahren gesammelt. Der Band kann damit durchaus als eine Summe und Fazit seiner bisherigen Arbeit gelten - Rückschau auf eine Welt, in der Fausers Lieblingsfiguren, die "Freiberufler" und "Ein-Mann-Firmen", die Desperados und Don Quijotes, einen zwar hoffnungslosen, aber nicht vergeblichen Kampf führen.
Denn wenn sie schon keine Gerechtigkeit erwarten könne, dann vielleicht immer noch das schnelle Glück eines kleinen Coups, der zum Überleben so wichtig ist wie das Lächeln der Kassiererin im Supermarkt: Strozzi, den an einem Tag gleich drei Frauen mit dem Spruch "Du liebst mich nicht" zur Verzweiflung bringen; die beiden arbeitslosen Rumtreiber, die auf ihrer Suche nach dem bißchen Geld fürs Bier eine Müllspur aus schäbigen Katastrophen durch die Stadt ziehen; der Ganove Harry Lipschitz, dem auch im sonnigen Italien das Pech treu bleibt; der junge Süchtige, der in den Slums von Istanbul lernen muß, daß der Tod eine ebnso alltägliche Sache wie das Leben ist; der alte Sozialdemokrat, der als "Anwalt des Volkes" von denen den letzten Tritt bekommt, die für ihn die letzte Verkörperung seiner Ideale sind; die Hure Ellie, die einem Mann, der wiederum Strozzi heißt, nur noch dadurch zu helfen weiß, daß sie ihn aus dem Verkehr ziehen läßt; und der alte Mann mit seiner Maus unter der Mütze, für den die Schlacht von Stalingrad noch lange nicht zu Ende ist... |
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