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Titel
Dieser Titel ist nicht mehr lieferbar. Erschienen February 1979
»Der Clan der Kannibalen«
Reza Baraheni "Wir 35 Millionen haben den Schah lieb", steht unter der Karikatur des Schahs, dem die Hand des Volkes die Gurgel zerdrückt; ein anderes Plakat aus den Tagen der Revolutionsbewegung gegen das Pahlewi-Regime symbolisiert mit einem geöffneten Schloss und fliegenden Tauben Befreiung und Hoffnung auf Freiheit. Dieses Buch ist kein aktueller Bericht zur Lage im Iran, vielleicht das Zeugnis eines Dichters von seinem Land und dessen Geschichte. Reza Baraheni, geb. 1935, hat Camus und Shakespeare ins Persische übersetzt, lehrte bis zu seiner Verhaftung durch die SAVAK, den gefürchteten Staatssicherheitsdienst des Schahs, Anglistik an der Universität von Teheran. Aufgrund internationaler Proteste wurde er im August 1973 nach 102 Tagen Folterhaft freigelassen und lebte danach bis zum Sturz des Pahlewi-Regimes in Maryland, USA. Dort entstanden die in diesem Buch versammelten Essays und Gedichte: "Lieder, wie sie die Dichter in unserem Jahrhundert schreiben, die Opfer ihres Staates sind" (E.L.Doctorow). Durch Baraheni erfahren wir mehr über den Iran, dessen Schicksal noch längst nicht entschieden ist, mehr über die Gesichter des Terrors und die Leiden der Unterdrückten, über die Situation der verschiedenen Nationalitäten und der Frauen, über den ungebrochenen Männlichkeitskult und die jahrhundertelange Ausbeutung eines Volkes durch die herrschenden Clans als aus mancher politischen Analyse.
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