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Camille Pissarro

Jacob Camille Pissarro, 1830 geboren, war einer der bedeutendsten und produktivsten Maler des Impressionismus und Wegbereiter des Neoimpressionismus.
Im Alter von 12 Jahren schickte man Camille Pissarro in ein Internat nahe Paris.
1847 holte sein Vater ihn zurück auf die Antillen, um ihn in das Geschäft der Familie einzuführen, doch Pissarro zog es vor, jede freie Minute am Hafen zu verbringen und zu zeichnen. Dort begegnete er dem dänischen Maler Frederik Siegfried George (Fritz) Melbye, der bereits ein erfolgreicher Maler war. Melbye erkannte Pissarros Talent und ermutigte ihn.
Mitte der 1860er-Jahre beginnt Pissarro, sich von seinem Lehrer Corot zu lösen und seinen eigenen Stil zu finden. 1863 zeigte Pissarro auf dem ersten Salon des Refusés Gemälde und fand bei den Kritikern lobenswerte Erwähnung. Erst 1892 gelingt ihm endlich der Durchbruch, und zwar mit einer großen Retrospektive.
In den letzten 10 Jahren seines Lebens malt er eine Serie von wunderbaren Stadtbildern aus Rouen, Dieppe und Paris. Als er 1903 stirbt, hinterlässt er eine riesige Zahl an Bildern.

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