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Eugène-Francois Vidocqs

geb. 24. Juli 1775 in Arras; gest. 11. Mai 1857 in Paris.
Eugène-Francois Vidocqs verbrachte in seiner Jugend viel Zeit in den Waffensälen von Arras, wo er den Ruf eines furchterregenden Fechters und den Beinamen „le Vautrin“ (das Wildschwein) erwarb.
Nach einer kurzen Karriere als Kleinkrimineller verpflichtete er sich 1791 dem Regiment der Bourbonen. Mit 18 Jahren kehrte er nach Arras zurück und machte sich als Frauenheld einen Ruf.
Nach zahlreichen Gefängnisaufenthalten wechselte Vidocq die Seiten, arbeitete fortan als Geheimagent der Pariser Polizei, von welcher er 1811 zum Chef der Sicherheitsbehörde Sûreté ernannt wurde.
Vidocq veröffentlichte mehrere kleine Bücher, in denen er sein Leben darstellt, in direkter Auseinandersetzung mit den freien Schilderungen, die über ihn kursierten. Außerdem legt er 1844 einen Essay über Gefängnisse, Zuchthäuser und die Todesstrafe vor.

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