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Edith Wharton

geb. am 24. Januar 1862 in New York City; gestorben am 11. August 1937 in St.-Brice-sous-Forêt, Frankreich
Edith Wharton kann als frühe Vorreiterin der Emanzipation und kleine Revolutionärin gesehen werden. Die amerikanische Romanautorin und Verfasserin von spöttelnden Geschichten über die „obere Gesellschaft” stammte aus einer aristokratischen Familie, sie genoss eine strenge Erziehung und Ausbildung im elterlichen Haus. Gegen diese Form der Erziehung, die Mädchen im Haus hielt, polemisierte die Autorin später in ihren Texten. 1885 heiratete sie Edward „Teddy” Wharton, einen 12 Jahre älteren Bankier aus Boston.
Wharton lernte 1906 Morton Fullerton kennen, einen bisexuellen Lebemann, mit dem sie eine Affäre begann. Als diese nach drei Jahren endete, lebte sie alleine in Paris und begann mit dem Schreiben. Während des Ersten Weltkriegs half sie Flüchtlingen und arbeitete als Kriegsberichterstatterin für diverse amerikanische Zeitungen.
Zu ihren Werken gehören "The Decoration of Houses" und "The Age of Innocence," ein Roman, für den sie 1920 den Pulitzer-Preis erhielt.

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