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Autor
Eugen von Vaerst
Eugen von Vaerst wurde 1792 in Wesel geboren. Mit vollem Namen heißt er Friedrich Christian Eugen Baron von Vaerst und er schrieb unter dem Pseudonym Chevalier de Lelly. Er war Offizier der deutschen Armee, bis er 1818 den Dienst quittierte, um als „Kavalier“ durch Europa zu reisen. Er war Trinkgenosse von E.T.A. Hoffmann, dem er als Vorbild für seinen "Bruder Serapion" diente. Er arbeitete als Journalist, Dramaturg und Diplomat, nebenbei schrieb er Bücher, so etwa (unter dem Pseudonym Chevalier de Lelly) die Cavalier-Perspective, ein „Handbuch für angehende Verschwender“ (1836), in dem er seinen Aufenthalt in Paris und vor alle seine Börsenspekulationen dieser Zeit schildert.
In späteren Jahren erkrankte von Vaerst schwer, wurde bettlägrig und erblindete schließlich. Er zog sich auf das Gut seines Bruders bei Sotin in Ostpreußen zurück und schuf in dieser Abgeschiedenheit während zehnjähriger Arbeit sein Hauptwerk, seine über 600 Druckseiten starke „Gastrosophie oder die Lehre von den Freuden der Tafel“, die 1851 in zwei Bänden erschien. Vier Jahre später, 1855, verstarb er. |
Titel
Gastrosophie od. Lehre v. d. Freuden der Tafel
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