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Autor
Michail Jewgrafowitsch Saltykow-Schtschedrin
Saltykow-Schtschedrin, 1826 in Oblast Twer geboren, war ein russischer Schriftsteller und Satiriker. Der aus einer Gutsbesitzerfamilie stammende Adelige beschäftigte sich von früher Jugend an mit dem Elend und der Unterdrückung der Bauern und trat dem sozialistischen Zirkel von Michail Wassiljewitsch Petraschewski bei. Wegen der revolutionären Tendenzen seiner ersten Erzählungen, die er unter dem Pseudonym N. Schtschedrin schrieb, wurde er von 1848 bis 1855 nach Wjatka verbannt.
Nach seiner Rückkehr nach St. Petersburg veröffentlichte er weitere regime-kritische Texte. 1863 wurde er Mitglied der Redaktion des "Sowremennik" ("Zeitgenosse"), von 1868 bis 1884 leitete er die Zeitschrift "Otetschestwnnyje sapiski" ("Vaterländische Annalen"). Zu seinen Texten gehören die Romane "Die Geschichte einer Stadt", "Die Herren Taschkenter" und "Die Herren Golowljow" sowie die Satire "Die Tugenden und Laster". Er verstarb 1889 in Sankt Petersburg. |
Titel
Das Brevier des Kardinals
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